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„Ihre Musik ist mutig, warm und einzigartig. Das Entdecken der
musikalischen Landschaften überwältigt, macht glücklich
und bewegt zutiefst.“ (Michy
Reincke, Rintintin Musik)
Welch ein Wagnis für
ein kleines Label, Popmusik mit ethnischen Elementen aus Skandinavien
und Südafrika in schwedischer Sprache in Deutschland zu veröffentlichen.
Es gibt wohl nur ganz wenige Menschen, die sich so etwas getraut hätten.
Aber als Michy Reincke zum ersten Mal die Musik von Fjarill hörte,
war für ihn klar, dass er die Musik der Wahlhamburgerinnen Aino Löwenmark
aus Schweden und Hanmari Spiegel aus Südafrika veröffentlichen
musste. Und alle, die an diesem Projekt beteiligt waren, wurden dafür
mehr als belohnt.
Das Debüt-Album „Stark“ von Fjarill, das im Dezember
2006 erschien, erreichte auf Anhieb mehr Zuhörer und Fans, als jemals
erhofft. Selbst Königin Sylvia von Schweden ließ sich einen
Live-Auftritt von Fjarill während ihres Hamburgbesuchs im Oktober
2006 nicht entgehen. Die durchweg positiven Besprechungen in der Presse
trugen dazu bei, dass immer mehr Menschen auf Fjarill aufmerksam wurden.
Der Spiegel lobte das Album. Große Tageszeitungen, wie Die Welt
oder das Hamburger Abendblatt begeisterten sich für die neuartige
Musik. Der Titel „Klangtipp des Monats“ der Fachmagazine „Stereoplay“
und „Audio“ sind nur einige der vielen Auszeichnungen. Und
sogar die Radiosender in Deutschland zeigten sich von ihrer entdeckerfreudigen
Seite. So wurden im vergangenen Jahr gleich vier Fjarill-Konzerte, zwei
für den NDR und zwei für Radio Bremen, mitgeschnitten. Der mdr
formulierte in einem Radiobeitrag: „Ihre Lieder sind der musikalische
Beweis für die Schönheit des Einfachen, die Perfektheit des
Natürlichen und die Kraft des Wesentlichen.“
Die Reise der
zwei Musikerrinnen begann vor vielen Jahren an zwei unterschiedlichen
Orten, getrennt durch mehrere tausend Kilometer. Sie fügt sich in
Hamburg zu einem Weg zusammen. Das Album „Stark“ ist ein markanter
Punkt auf dieser Reise, die vielen humorvollen und umjubelten Konzerte
ein Weiterer. Jetzt erscheint ihr neues Werk mit dem passenden Titel „Pilgrim“
(Ein Wort, das auch im Schwedischen die Bedeutung „Pilger“
hat.). Auch auf diesem Album singt Aino Löwenmark schwedisch. Dieser
Umstand ist hilfreich für jemanden, der Schwedisch nicht versteht,
da es beim Zuhören der Musik und dem Lesen der deutschen Übersetzungen,
wie auf einer Pilgerreise, so viel zu entdecken gibt, was Wort-Schablonen
einer Sprache, der man mächtig ist, häufig verdecken können.
Fjarill möchten nicht verstanden werden, sondern gefühlt.
Die Musik auf ”Pilgrim” ist ein weltmusikalisches Fundbüro
mit ethnischen Elementen aus Skandinavien und Afrika, vereint mit den
Traditionen angloamerikanischer und europäischer Popmusik, gepaart
mit einer Leichtigkeit und einem unbändigen Charme, dem sich niemand
entziehen kann. Labelchef Michy Reincke beschreibt seinen Eindruck nach
dem ersten Hören der fertigen Mischung folgendermaßen: „Ich
bezweifle, dass Menschen, die mit dem Sentiment von Fjarill etwas verbindet,
jemals etwas so Schönes gehört haben. Im Titelsong „Pilgrim“
hören wir durch den Gesang und die Geigenlinien ein ganzes Nomadenlager,
das sich auf die Reise macht.“
Die Nomaden
sind ausgezeichnete Musiker und bestehen aus alten Freunden:
Bassist Thomas Biller und Schlagzeuger Christoph Buhse (u.a. Annett Louisan)
legen für viele Lieder gleichermaßen einfühlsam und kraftvoll
ihre Fundamente.
Hagen Kuhr, der schon für Silje Nergaard spielte und Mitglied in
der Band von Stefan Gwildis ist, färbt mit seinen Cello-Bewegungen
die Bilder von klingenden Schnee- und Berglandschaften und den „träumenden
Bäumen des Waldes, die sich sanft im Wind wiegen“.
Jeder der Musiker, die man beim Hören unterwegs trifft, hat seine
Geschichte zu erzählen:
Hans-Georg Spiegel (u.a. Montserrat Caballé) mit seinem Akkordeon,
Nils Wülker & sein Flügelhorn, Fontaine Burnett auf seiner
Lap Steel-Gitarre - Die Sparsamkeit ihres Auftauchens, die einmalige Begegnung
mit jedem, bereichert „Pilgrim“.
Hervorzuheben ist der Beitrag von Audrey Motaung, der stimmgewaltigen
Sängerin aus Südafrika. Im Titel „Mormor“ kommt
ihr Gesang mit solcher Macht aus den Tiefen der Ur-Seele, dass einem das
Wasser in die Augen steigt.
Gemastert und
gemischt wurde das Album von Johannes Wohlleben in den Bauerstudios von
Ludwigsburg, der einmal mehr eine großartige Produktion zum Klingen
gebracht hat.
Die Reise geht
also weiter und 2008 wird es wieder viele Begegnungen und Stationen geben.
Gleich im Februar zeichnet der rbb in Potsdam ein Konzert von Fjarill
auf und das CD-Release-Konzert am 02. April 2008 in der Hamburger „Fabrik“
wird von NDR2 mitgeschnitten und ausgestrahlt.
Das Wagnis hat sich schon lange in große Freude verwandelt.
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CD
Cover: |