Fjarill  
2008:
2008:
2010:
   
    ebenfalls erschienen:
   
         

 

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Album: Stark
VÖ: 15.12.2006
Label: Rintintin Musik
Vertrieb: Indigo
Webseite: www.fjarill.de
Myspace: www.myspace.com/fjarill
Download in 300dpi:


„Ich möchte nicht verstanden, sondern gefühlt werden“
Dieser Satz der Tänzerin Martha Graham ist ein guter Kompass sich der Musik von FJARILL zu nähern.

FJARILL sind eine Band, erfunden von zwei Frauen aus Südafrika und Schweden. Hanmari Spiegel und Aino Löwenmark heißen die Musikerinnen, die seit einigen Jahren in Hamburg leben und arbeiten und sich in der Hansestadt auch kennengelernt haben.

Ihre Musik, zum Klingen gebracht durch Ainos Stimme und Klavierspiel, Hanmaris Geige und ihrer Band aus Percussion, Kontrabass & Steel Guitar ist ein weltmusikalisches Fundbüro. Ethnische Elemente aus Skandinavien und Afrika vereinen sich mit den Traditionen angloamerikanischer und europäischer Popmusik.

Eine skandinavisch-afrikanische Band, die auf schwedisch singt und von einer Hamburger Schallplattenfirma veröffentlicht wird!

Rintintin Musik, Label-Eigner Michy Reincke:
„Als ich diese Musik zum ersten Mal hörte, war es wie die Untermalung zu Filmen von Aki Kaurismäki, Jim Jarmusch oder Emir Kusturica, nur, dass es diese Filme noch nicht gab.
Sie führte mich zu Orten meiner Seele, an denen ich vorher noch nie gewesen war. Natürlich kenne ich jetzt die Übersetzungen der Texte, die Aino in ihrer Muttersprache singt – und es sind wundervolle Worte – aber es berührte mich, ohne dass ich es verstehen musste.“

Dass sich Hanmari und Aino in einer großen Stadt wie Hamburg, in der die Songs für ihr Debutalbum „Stark“ geschrieben und produziert wurden, überhaupt begegneten ist weniger zufällig als vielmehr ein logischer Weg, der die beiden außerhalb ihrer ursprünglichen Heimat zusammenführte.
Aino wuchs zwischen Pferden und Schafen auf und kommt von einem Hof namens Hälla, in der Nähe des Sees Siljan, aus der Gegend um Falun in Schweden. Ungefähr 12.000km von der Region nahe Pretoria in Südafrika entfernt, wo Hanmari auf einer kleinen Farm mit Namen Rietvlei ihre Kindheit unter einem großen Himmel verbrachte und wo Kühe, Schweine und Leoparden herumliefen.
Die Naturverbundenheit und die Ähnlichkeit, Schönheit und Weite der Landschaften ist, was die beiden verbindet und in ihre Musik einfließt.
Sie kommen von verschiedenen Enden der Welt, aber sie tragen die gleiche Harmonie im Gefühl.
Bemerkenswert ist, dass sowohl Aino, als auch Hanmari die Liebe nach Hamburg geführt hat.

Die Texte beschreiben ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke und sind oft inspiriert von einem engen Verhältnis zur Natur und zu der Landschaft Skandinaviens. Es sind Antworten auf das große „Zu-viel-von-zu-wenig“ der hektischen Informationsgier und der Konsumreflexe unserer manchmal sehr seltsamen Kultur. „Stark“ hat als Medizin Gefühle von Ruhe und Unvergänglichkeit anzubieten.
Es geht um die Sprache der Musik, die für jeden entschlüsselbar ist, wenn er sich die Zeit nimmt hinzuhören.
Die Lieder sind Werbung für die Klarheit des Einfachen, den Blick für das Wesentliche und handeln von den kleinen Dingen, der Liebe zur Natur, der Balance, die man nur finden kann, wenn man sich beschränkt.

Manche Freunde und Bekannte, die an der Produktion mitgewirkt haben, mit musikalischen Beiträgen oder durch Inspiration, würde man hier nicht unbedingt vermuten.
Christoph Buhse, Schlagzeuger bei Annett Louisan oder die wundervolle südafrikanische Sängerin Audrey Motaung natürlich schon, aber eine Überraschung ist z.B. Michael Kiske. Den ehemaligen Sänger, der in Asien sehr erfolgreichen Metalrockformation „Helloween“, verbindet eine langjährige Freundschaft mit Aino und Hanmari.
Er war es, der Fjarill nach vielen Experimenten mit Elektronik und großer Instrumentierung, in vielen Gesprächen immer wieder auf den Wert und die Echtheit von akustischen Aufnahmen hinwies und auf die Reduziertheit der Arragements pochte.

Nach ihrem Abitur studierte Aino ein halbes Jahr englisch in Cambridge und danach in Spanien ein Jahr Spanisch, Literatur und Kunst an der ”Universidad del pais Vasco” um die baskische und spanische Kultur kennen zu lernen. Aino sang eine kurze Zeit in einem ziemlich skurrilen Opernchor: ”el choro de los reyes Catolicos”. Es waren kleine Frauen uber 50 mit großen, roten Lippen und enormen Oberweiten.
Zur Zeit schließt sie gerade ein Studium der Musiktherapie nach neurologischer Methode mit einer Examensarbeit ab. Dabei geht es darum die Körperfunktionen effektiv zu nutzen und der Weisheit, dass die Natur heilt.

Hanmari hat bereits in jungen Jahren eine klassische Ausbildung für Geige und Klavier erhalten. Sie ist Komponistin für das Lese- und Schreiblehrwerk „Myrtel & Bo“, dass in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erscheint. Außerdem ist sie Mitglied des Ensembles „Mubuntu“ – ein interaktives Konzertabenteuer für Kinder.

CD Cover:
Fjarill 01:
Fjarill 02:
Fjarill 03: