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Jörg Halubek

Jörg Halubek

  • Organ Landscapes Vol. 10
    Leipzig – Regensburg

    Format: CD
    Label: Berlin Classics
    LC: 06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470036205
    VÖ: 27.03.2026

  • Bach – Die Kunst der Fuge

    Format: CD
    Label: Berlin Classics
    LC: 06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470036212
    VÖ: 01.08.2025

Bilder

Il Gusto Barocco, Jörg Halubek
Il Gusto Barocco, Jörg Halubek
Il Gusto Barocco, Jörg Halubek

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Anfrage an Hasko Witte

    Klanglandschaften auf der Spur

    Der renommierte Barock-Experte Jörg Halubek vollendet den Zyklus „Bach: Organ Landscapes“.

    Am 20. März 2026 erscheint das zehnte und letzte Album dieser außergewöhnlichen Reihe bei Berlin Classics. Im Zentrum des Doppelalbums „Bach: Organ Landscapes X (Leipzig)“ steht Bachs Orgelmusik, die an zwei bedeutenden Instrumenten präsentiert wird – an der Sauer-Orgel in der Leipziger Thomaskirche und der neu erbauten Bach-Orgel in der Dreieinigkeitskirche Regensburg.

    Parallel dazu wird ein besonderes Finale des Zyklus auch auf Vinyl veröffentlicht. Es ist eine Zusammenstellung, welche auf die wichtigsten Stationen und Werke des Gesamtprojekts zurückblickt und legendäre Instrumente wie die Silbermann-Orgel im Freiberger Dom, die Hildebrandt-Orgel in Naumburg und die Orgel der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg umfasst. In ihr spiegelt sich die Vielfalt der Klangwelten und Landschaften wider, die Jörg Halubek mit seinem über Jahre gewachsenen Erfahrungs- und Klangschatz erschlossen hat.

    Leipzig als Schlussakkord

    Das Doppelalbum ist das Herzstück des finalen Kapitels und stellt die künstlerische und klangliche Essenz des Projekts noch einmal heraus. In der Leipziger Thomaskirche lässt Halubek die großen romantischen Bearbeitungen der Bachschen Werke auf der mächtigen Sauer-Orgel (1889/1908) lebendig werden. Hier, wo Johann Sebastian Bach selbst wirkte, verschmelzen Raum und Klang, Geschichte und Gegenwart zu einer einzigartigen musikalischen Erfahrung.

    Halubek greift für diese Einspielung bewusst die Bearbeitungen Karl Straubes auf, der um 1900 Bachs Orgelmusik für die spätromantischen Möglichkeiten des Instruments neu interpretierte. Dieser künstlerische Perspektivwechsel erlaubt es, die Veränderungen im Verständnis und in der Interpretation von Bachs Orgelmusik über die Jahrhunderte nachzuvollziehen – und verdeutlicht, dass Tradition und Innovation einander nicht widersprechen.

    Im weiteren Verlauf des Albums erklingen die Goldberg-Variationen auf der 2020 erbauten Bach-Orgel in der Dreieinigkeitskirche Regensburg. Hier interpretiert Halubek die berühmten Variationen in seiner eigenen Übertragung für Orgel – ein Tagebuch der Klangfarben, inspiriert von Bachs späten Werken und den Besonderheiten des Instruments. Die farbige Charakteristik des jungen Instruments lässt Halubek experimentieren, überraschen, Geschichten erzählen: Jede Registrierung wird zur künstlerischen Entscheidung, jede Nuance zum Fenster in Bachs Klangwelt.

    Klangzeugnisse einer Reise

    Mit der Vinyl-Edition erhält das Projekt „Bach: Organ Landscapes“ eine klangliche Rückschau auf die wesentlichen Stationen und Meisterwerke. Die Zusammenstellung konzentriert sich auf jene Orgeln, die den gesamten Zyklus geprägt haben und die – jede für sich – einen einmaligen Beitrag zur klingenden Bach-Tradition leisten. So stehen die Silbermann-Orgel in Freiberg, die Hildebrandt-Orgel in Naumburg und die Orgel der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg für den Reichtum der Orgellandschaften, die Johann Sebastian Bach in seinem Leben und Werk prägten.

    Ein engagiertes Team aus Tontechnikern, Fotografen und Videokünstlern hat das Projekt über Jahre hinweg dokumentiert und festgehalten. Entstanden sind nicht nur hochwertige Audioaufnahmen, sondern auch Bilder, Filme und digitale ‚Reisetagebücher‘, die die Klangreise in ihrer Vielfalt und Tiefe erfahrbar machen.

    Vielfalt als Verheißung

    Die Ursprünge dieses Projekts reichen zurück ins Jahr 2017, als Jörg Halubek sich erstmals an der Trost-Orgel von Waltershausen mit dem „Dritten Teil der Clavierübung“ von Bach auseinandersetzte. Die klanglichen Erfahrungen an diesem und vielen weiteren Instrumenten stellten alte Gewissheiten auf die Probe: „Viele Register klingen extrem charaktervoll – sie sind zart, säuselnd, sandig, singend – oft auch herb, rau, unrund, geräuschhaft. Faszinierend und gleichzeitig überfordernd vielfältig“, erläutert Halubek im Booklet-Text. Es wird deutlich, dass nicht eine ideale Orgel den Bach-Klang ausmacht, sondern dessen Vielfalt und Überraschungspotenzial.

    Über die Jahre schuf sich Halubek so eine innere Klangbibliothek an den achtzehn historischen Instrumenten, stets wachsam für die Besonderheiten jedes Ortes. Jede Aufnahme verlangte neue Entscheidungen zu Klang und Interpretation, herausgefordert von den räumlichen Gegebenheiten und den individuellen Charakteristika der Orgeln.

    Mit „Bach: Organ Landscapes X (Leipzig)“ findet diese klangliche Entdeckungsreise nun ihren Abschluss. Der Zyklus offenbart, dass Offenheit und Vielfalt die große Verheißung von Bachs Orgelwerk sind – und, dass jede Begegnung mit einem historischen Instrument einen ganz neuen Blick auf die Musik ermöglicht. Klang bleibt immer eine Entdeckungsreise.

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    Live

    29.03.2026 – Stuttgart – HDMK Konzertsaal – 19:00 Uhr
    Organ Landscapes – Abschlusskonzert

    18:15 Uhr Einführung mit Dagmar Munck 19:00 Uhr Orgelkonzert (ca. 60 Minuten) anschließend Sektempfang

    Auf dem Programm stehen u.a. Choralbearbeitungen aus dem Orgelbüchlein und der Clavierübung III, Leipziger und SchüblerChoräle sowie Präludien und Fugen.

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