Robert Gromotka & Jonas Hain
Between Us – Eine musikalische Begegnung
Die Geschichte des Albums Between Us beginnt mit einer digitalen Geste: Ein Like auf Instagram, ein Kommentar, ein geteiltes Stück Musik – so begegnen sich Jonas Hain und Robert Gromotka zum ersten Mal. Beide stehen zu diesem Zeitpunkt an sehr unterschiedlichen Stellen ihres Lebens: Jonas, der junge Pianist & Komponist, der nach seinem gefeierten Debüt „Solopiano“ noch immer mit der Angst vor dem Rampenlicht ringt, und Robert, der erfahrene Multi-Instrumentalist, der nach Jahren zwischen Studio, Bühne und Familie Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Es ist Ende 2023, als sie sich in Berlin, bei der Eröffnung von Roberts neuem Studio, persönlich kennenlernen – und damit ein Kapitel aufschlagen, das beider Leben verändern wird. Am 23.01.2026 erscheint nun das erste gemeinsame Album beim Label Neue Meister auf CD, Vinyl und als Stream.
Musik als Spiegel
Die Musik von Between Us ist von einer Klarheit und Zartheit, wie man sie bei Chopin, Satie oder Debussy findet, und doch durchdrungen von einer modernen, cineastischen Klangästhetik. Die Musiker spiegeln auf dem Album alle Facetten einer zwischenmenschlichen Beziehung – von Vertrauen, Sicherheit, Freundschaft, Kompromiss, Streit, Humor, Intimität und vielem mehr. Kein Stück gleicht dem anderen, jedes öffnet einen eigenen emotionalen Raum. Im Zentrum steht das Klavier – mal solistisch, mal im Dialog mit Streichern, manchmal durch sanfte elektronische Texturen erweitert. Es sind keine lauten Gesten, sondern leise, dringliche Fragen, die sich durch die Stücke ziehen. Hier flüstert die Musik in leisen, fragilen Momenten, dort wächst sie zu orchestraler Größe. Die Musik fragt: Was liegt zwischen uns? Und: was bleibt, wenn die Musik verklungen ist? Vielleicht ist es ein Gefühl, das noch lange nachhallt – wie nach einem Gespräch, das mehr Fragen stellt als Antworten gibt. Between Us ist ein musikalisches Mosaik solcher Gespräche.
Die Entstehung des Albums ist selbst eine Chronik von Nähe und Distanz, Reibung und Synergie. In den ersten Sessions schreiben die Musiker Songs wie „Where we Begin“, der das tastende Kennenlernen musikalisch nachzeichnet, und „Silent Tears“, in dem sich die gemeinsame Melancholie der beiden Komponisten spiegelt. Es entsteht eine musikalische Sprache, die von Vertrauen und Neugier geprägt ist. Konkurrenzdenken bleibt außen vor – stattdessen wächst eine Partnerschaft, in der sich beide gegenseitig Halt geben. Jonas findet durch Roberts Gelassenheit und Erfahrung den Mut, sich auf die Bühne zu wagen. Robert wiederum schöpft aus Jonas’ Tatendrang und frischer Perspektive neue kreative Energie. Es folgen Stücke, die von Humor und Perfektionismus erzählen, von Intimität, Streit und Versöhnung. Immer wieder geraten Jonas und Robert an ihre Grenzen – künstlerisch wie persönlich. Doch gerade aus diesen Spannungen wächst etwas Neues: ein musikalisches Mosaik, das die Dynamik menschlicher Beziehungen hörbar macht.
Die Wirklichkeit des geteilten Erlebens
Bald folgen die ersten Konzerte: Zunächst im intimen Rahmen beim Piano Day 2024, später auf der großen Bühne des Berliner Colosseums. Hier werden auch die Verantwortlichen des Labels Neue Meister auf das Duo aufmerksam. Ein Plattenvertrag wird geschlossen, die Arbeit am gemeinsamen Album beginnt – und mit ihr der Aufbruch zu einer neuen künstlerischen Reise. Mit Between Us gelingt Jonas Hain und Robert Gromotka etwas Seltenes: Sie übertragen ihre digitale Resonanz – Millionen Streams, Playlists, Follower – in die Wirklichkeit des geteilten Erlebens.
Ihre geplante Tour im Frühjahr 2026 macht diese Idee erfahrbar: ein Konzertabend, der Nähe stiftet – zwischen Musikern und Publikum, zwischen den Geschichten auf der Bühne und denen, die jede:r Einzelne mit in den Saal bringt. Das Album wird so zum Spiegel für all jene, die sich in Fragen von Zweifel, Belastung oder Neuanfang wiederfinden. Wer Between Us hört, erlebt nicht nur die Geschichte zweier Musiker, sondern spürt, wie Musik Räume für Hoffnung, Fragilität und Kraft öffnet – und damit weit über die Summe ihrer Einzelstimmen hinausgeht.
Hinter den Klängen: Zwei Biografien, ein Dialog
Jonas Hain ist ein Suchender, dessen Musik von fragiler Schönheit und Melancholie geprägt ist. Nach Jahren als Techno-DJ und Schauspieler findet er im Klavier seine künstlerische Heimat. Sein Debüt „Solopiano“ steigt 2018 direkt auf Platz 1 der iTunes-Klassikcharts ein, mit „Weißes Rauschen“ wird er 2022 für den Opus Klassik nominiert. Seine Stücke werden weltweit millionenfach gestreamt. Jonas’ Weg ist geprägt von Zweifeln und Perfektionismus, aber auch von der Sehnsucht nach Leichtigkeit und Unmittelbarkeit – eine Sehnsucht, die sich in seiner Musik wiederfindet.
Robert Gromotka ist der Meister der Reduktion. Nach klassischer Ausbildung an der Querflöte und Stationen als Bandmusiker, TV-Komponist und Produzent findet er am Klavier zu seiner klaren, melancholischen Stimme. Seine Stücke wie „Dreamland“ und „Little Life“ erreichen Millionen, seine Musik wird als ehrlich, reduziert und unmittelbar beschrieben. Für Robert ist Perfektion das, was bleibt, wenn man alles Überflüssige weggelassen hat – ein Credo, das auch die Zusammenarbeit mit Jonas prägt.
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