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Elenora Pertz

Elenora Pertz

  • TERRA

    Format: CD
    Label: Solo Musica
    LC: 15316
    Vertrieb: Naxos Deutschland
    EAN: 4260123645601
    VÖ: 01.05.2026

Bilder

Elenora Pertz
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    Elenora Pertz – TERRA

    Mit ihrem Debüt-Soloalbum TERRA kehrt die italienisch-amerikanische Pianistin Elenora Pertz an den Ursprung des Klangs zurück – in eine Welt, in der Musik unmittelbar aus der Erde und einem tiefen Bedürfnis nach Verbindung erwächst. TERRA ist weit mehr als eine Sammlung von Klavierstücken: Es ist eine musikalische Meditation über Energie, Zyklen und das Urweibliche, inspiriert von intensiven Naturerfahrungen und dem Wunsch, die Trennung zwischen Werk und Leben, zwischen Kunst und Körper, zwischen Mensch und Erde zu überwinden.

    Die Idee zu diesem Album entstand im Sommer 2023 während einer Solo-Auszeit auf dem Ätna in Sizilien, der Heimat ihrer mütterlichen Linie. „Ich mietete eine Hütte auf dem Ätna und schaltete alle Ablenkungen der Außenwelt ab. Nach so vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich in den Übezellen des Konservatoriums und auf Bühnen musiziert hatte, wollte ich einen neuen, offeneren Zugang zum Musikmachen suchen: nicht nur nach innen gehen, sondern mich auch dem öffnen, was draußen ist – und spüren, was das Klavier als Instrument, das selbst aus den Rohstoffen der Erde geschaffen ist, in dieser Umgebung freisetzt.“ Während dieser Tage begann Pertz, über das Element Erde nachzudenken und darüber, was wir Menschen von ihr lernen können: „Die Erde erinnert uns an unsere Wurzeln, lehrt uns, geerdet zu bleiben und ihrem zyklischen Rhythmus zu vertrauen. Was würde es bedeuten, die Erde durch das Klavier klingen zu lassen? Wie könnte jenes Gefühl, das ich am Ätna und bei vielen anderen Naturerfahrungen gespürt habe, in Klang übersetzt werden?“

    TERRA blickt daher nicht nur zurück, sondern steht für künstlerischen Aufbruch. Im Zentrum stehen Werke von Beethoven, Stravinsky, Fazil Say, Sheila Silver, Mel Bonis, Mary Howe, Janáček, Bartók, Brahms und anderen. Ergänzt und durchwoben werden sie von erdigen Naturklängen, den seismographisch aufgezeichneten „Boati“ des Ätna, welche als atmosphärische Zwischenspiele das Programm strukturieren und die Verbindung zwischen Konzertsaal und Natur verstärken.

    Drei große Themen ziehen sich durch das Repertoire: Erde als Urprinzip, Erde als Mutter, Erde als Zuhause. Zu Beginn erklingt Fazil Says „Black Earth“, in der eine erweiterte Klaviertechnik den Klang der türkischen Laute nachahmt und so die Verbindung zum Ursprünglichen hörbar macht. Besonders die Musik osteuropäischer Komponisten wie Janáček, Bartók und auch Stravinsky wurzelt stark in Volksliedern, Rhythmen und Mythen. „Was mich mit diesen Werken verbindet, ist die ursprüngliche, fast archaische Verbindung zur Erde – ihre Musik ist oft von traditionellen Gesängen, Rhythmen und Mythen durchdrungen. Besonders Stravinskys ‘Le Sacre du printemps’ – das ‘Opferritual’ – war für mich als ehemalige Ballerina immer eine Inspiration: Musik, die die rohen Kräfte unserer Ursprünge feiert und das Erdverbundene spürbar macht.“ Das Thema der Mutter und des Weiblichen prägt die Mitte des Albums. In Stücken wie „Desdemona“ von Mel Bonis, „In Mary’s Garden“ von Sheila Silver oder dem „Nocturne“ von Mary Howe entfaltet sich ein vielschichtiges emotionales Spektrum von Fürsorge, innerer Trauer und Wandel. „Die Natur und das Feminine sind zyklisch, nähren und bergen Leben und Trauer zugleich“, so Pertz. „Die Werke der Komponistinnen offenbaren diese Vielschichtigkeit – von Trost und Innerlichkeit bis hin zu Schmerz und Dunkelheit.“

    Das Motiv der Zyklen und der Rückkehr durchzieht den letzten Abschnitt. Besonders hervorzuheben ist die erste Solo-Klavieraufnahme von Bachs „Mache dich, mein Herze, rein“ aus der Matthäuspassion – ein „Hoffnungsträger, der nach Trauer und Tod zu einer Wiedergeburt führt“. Beethovens Thema mit Variationen in op. 109 wurde ebenfalls von Bachs Goldberg-Variationen inspiriert; beide Werke spiegeln dieses ewige Kreisen, das Wiederkehren und Verändern. Den Abschluss bildet Schumanns Fantasie – für Pertz ein „Sinnbild für Transformation und Neubeginn“.

    Die Bedeutung von TERRA reicht weit über das Persönliche hinaus. Das Album verbindet Erinnerung, Gegenwart und Zukunft – in einer Zeit, in der wir neu über unsere Beziehung zur Erde nachdenken müssen. „Wir dürfen ihre Fürsorge und Gegenwart nicht als selbstverständlich annehmen. Es ist heute wichtiger denn je, achtsam zu handeln und für eine lebendige Erde einzustehen – im Bewusstsein, Spuren für kommende Generationen zu hinterlassen.“

    Elenora Pertz hat das Fundament für dieses Album in einer außergewöhnlich internationalen Karriere als Liedpianistin, Kammermusikerin und Operncoach gelegt. Nach Stationen an renommierten Häusern wie der Staatsoper Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden und den Salzburger Festspielen, Zusammenarbeit mit Dirigent:innen wie Sir Simon Rattle und Esa-Pekka Salonen und Auftritten auf großen Bühnen Europas, stellt sie konsequent die universelle Kraft klassischer Musik in den Mittelpunkt. Als Initiatorin von „Lied the Way e.V.“ setzt sie sich besonders für die Vernetzung von Frauen in der Liedwelt ein. Seit 2023/24 leitet sie die Liedklasse an der Hochschule für Künste Bremen.

    Ihr polyglotter Hintergrund und der Lebensstil zwischen Berlin und im Südfrankreich am Meer spiegeln sich in TERRA ebenso wider wie ihr Anspruch, klassische Musik aus elitären Sphären zu lösen und auf den Boden der menschlichen Erfahrung zurückzuholen. „Musik ist Energie, ein elementares Band zwischen uns und der Welt“, betont sie. Ihr Wunsch an die Hörer:innen: „Nehmt euch Zeit, das gesamte Album als Reise zu erleben. Die Erde ist immer gegenwärtig – alles, was wir tun müssen, ist zuhören.“

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