Felix Klieser
Ein Kaleidoskop nordischer Klangfarben
Der renommierte Hornist Felix Klieser setzt seine Erfolgsgeschichte fort:
Am 17. April 2026 erscheint „Senza Parole“, sein achtes Album bei Berlin Classics. Es knüpft thematisch an sein vielbeachtetes Album „Beyond Words – Baroque Arias for Horn“ an, das Anfang 2021 eine Platzierung in den Top 10 der deutschen POP-ALBUM Charts erreichte. Erneut verleiht Klieser berühmten Melodien eine vollkommen neue Klangfarb und macht sie auf dem Horn „ohne Worte“ erlebbar. Dieses Mal widmet er sich den großen Melodien der italienischen Oper und Filmgeschichte – von Rossini, Verdi, Puccini, Donizetti, Bellini, Capuabis hin zu Nino Rotas legendärem „Parla più piano“ aus dem Klassiker „Der Pate“. An seiner Seite: das erfahrene italienische Kammerorchester „I Solisti di Pavia“, das seit 2001 mit feinem Gespür für italienische Klangfarben überzeugt. Für die Bearbeitung der Werke fiel die Wahl auf den erfahrenen Arrangeur Wolfgang Renz, mit dem Felix Klieser bereits für andere Alben zusammengearbeitet hat.
Mit seiner Virtuosität und seinem eigenen Zugang zum Horn hat sich Felix Klieser einen festen Platz in der internationalen Klassikszene erspielt. Für seine künstlerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Echo Klassik und dem Leonard-Bernstein-Award. Was ihn an seinem Instrument besonders fasziniert, ist der Farbenreichtum und das breite Spektrum an Möglichkeiten, damit Emotionen auszudrücken. Für ihn sind Horn und Gesang eng miteinander verbunden. „Arien zu spielen ist unglaublich angenehm, weil die Art zu phrasieren, zu atmen und zu stützen im Gesang und beim Horn identisch sind.“ Sagt er. Diese enge Verwandtschaft von Stimme und Instrument bildet die Basis für die Idee, Arien auf dem Horn zu interpretieren – wie schon auf seinem Erfolgsalbum „Baroque Arias for Horn“ und nun erneut auf „Senza Parole“.
Musik, die für sich selbst spricht
Für Felix Klieser zählt nicht der Kontext der einzelnen Oper oder die Geschichte des jeweiligen Films. Ihn interessiert vielmehr die Melodie selbst – ihre Schönheit, ihre Ausdruckskraft, ihre Wirkung. Die zeitlosen Melodien versteht der Hornist als eigenständige Kunstwerke. Das Seufzen in „O sole mio“, die langen Triller in „Juste ciel“ oder der Walzer aus „La Donna è mobile“ sind für ihn nicht mehr an den Text gebunden. „Ich will meine Interpretationen nicht intellektuell erklären, so funktioniere ich nicht. Im Gegenteil: Ich atme einmal tief ein, puste aus und dann verselbstständigt sich alles“, erläutert Klieser seine Herangehensweise.
Das Horn übernimmt die Gesangsrolle, zeichnet die melodischen Bögen nach und lässt die Musik für sich sprechen. Dabei imitiert das weiche Timbre von Kliesers Spiel überzeugend den Klang der menschlichen Stimme.








