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Iveta Apkalna

Iveta Apkalna

  • PÄRT & VASKS

    Format: 1 CD
    Label: Berlin Classics
    LC: 06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470044750
    VÖ: 13.02.2026

  • Oceanic
    Stavanger Symphony Orchestra
    Andris Poga

    Format: 1 CD
    Label: Berlin Classics
    LC: 06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470028132
    VÖ: 21.04.2023

  • Triptychon
    Vasks – Bach – Liszt

    Format: 3 CD
    Label: Berlin Classics
    LC: 06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470020051
    VÖ: 27.08.2021

  • Widor & Vierne

    Format: CD
    Label: Berlin Classics
    LC: LC06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 88547000XYZ
    VÖ: 18.09.2020

  • Light & Dark

    Format: CD
    Label: Berlin Classics 
    LC: LC06203
    Vertrieb: Edel:Kultur
    EAN: 885470010748
    VÖ: 07.09.2018

Bilder

Iveta Apkalna
Iveta Apkalna
Iveta Apkalna
Iveta Apkalna

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Anfrage an Hasko Witte

    „Viatore“ – Auf den Spuren von Heimat, Natur und Spiritualität

    Am 13. Februar 2026 erscheint bei Berlin Classics das neue Album der lettischen Organistin Iveta Apkalna – bereits die fünfte Veröffentlichung der Ausnahmekünstlerin auf diesem Label. Jede ihrer Aufnahmen für Berlin Classics erzählt von einer künstlerischen Reise, jede taucht in neue klangliche Welten. Doch dieses neue Album ist außergewöhnlich persönlich: Es ist eine Begegnung mit den Seelenverwandten ihrer Musik und der Geschichte ihrer Heimat.

    Wenn Iveta Apkalna über die Musik von Pēteris Vasks spricht, spürt man sofort: Hier begegnen sich zwei verwandte Seelen. „Pēteris Vasks ist Lettland und Lettland ist Pēteris Vasks“, bringt sie es selbst auf den Punkt – und öffnet damit eine persönliche wie künstlerische Ebene, die weit über kollegiale Wertschätzung hinausgeht. Die weltbekannte lettische Organistin und der große Komponist sind Freunde, geprägt von tiefer gegenseitiger Anerkennung. Ihre Musik entstand stets im Lichte gemeinsamer Erfahrungen, verschiedener Facetten derselben Sehnsucht: nach Freiheit, nach Wahrheit, nach einer Verbindung zur eigenen Herkunft.

    Der baltische Patriotismus durchzieht dieses Album leise, aber bestimmt wie ein warmes Band. Iveta Apkalna erlebte als Jugendliche die „Singende Revolution“ hautnah – sie war dabei, als Hunderttausende Letten mit dem gemeinsamen Gesang verbotener Volkslieder ihre Unabhängigkeit erstritten. Diese Momente prägen ihr Leben bis heute und finden Widerhall in Vasks’ Musik. Besonders im „Te Deum“, das als tief empfundenes Dankgebet für die wiedererlangte nationale Freiheit entstand, schöpft Vasks musikalische Kraft aus alten lettischen Volksweisen. Apkalna schildert: „Wenn ich dieses Werk spiele, sehe ich in meinem Inneren Tausende Menschen beim Liederfest singen – mit jedem Ton werden ihre Stimmen lebendig.“

    Gleichsam wegweisend für Apkalnas Karriere wurde „Viatore“, Vasks’ meditatives Werk über die Reise eines Wanderers. Es war das erste Stück, das die Organistin je für eine CD aufnahm – live und völlig ungeplant: „Ich wollte nur ein Konzert spielen“, erinnert sie sich, „doch dann stand ein Produzent vor meiner Tür…“. So wurde aus einer Begegnung ein künstlerischer Anfang mit „Herzklopfen und absolutem Mut“. Über zwanzig Jahre später ist die Verbindung zu diesem Stück noch immer spürbar. Heute, nach langer gemeinsamer Reise, klingt ihre Interpretation gereifter: „Damals wollte ich alles schneller, weiter, größer. Jetzt vertraue ich der Ruhe – weniger Noten, die dafür mehr bedeuten.“

    Auch zu Arvo Pärt, der eigentlich kein Lette ist, besteht eine besondere Beziehung: „Er und Peteris – das sind Seelenverwandte“, sagt Apkalna voller Überzeugung. Beide schöpfen ihre Spiritualität aus der Natur und suchen im Einfachen das Wesentliche. Für Apkalna symbolisieren Pärts Werke auf diesem Album einen inneren Wandel: „Ich suche nach mehr Tiefe und Stille. Arvos Musik ist mir wie ein Spiegel, sie antwortet auf meine Fragen.“ Insbesondere das berühmte „Spiegel im Spiegel“ besticht durch seine fast meditative Transparenz – getragen von Johann Battista Mazzas Orgelbearbeitung breitet sich eine scheinbar endlose Klangfläche aus, deren Klarheit und Ruhe Antwort und Heimat zugleich sind.

    Pärts Orgelstücke wie „Pari intervallo“ und „Trivium“ folgen dem selbst entwickelten „Tintinnabuli“-Stil – Reduktion ist hier das Zauberwort. „Früher habe ich ‚Trivium‘ immer als zu langsam empfunden, jetzt genieße ich die gedehnte Zeit – sie passt zu meinem Leben.“

    Mit Bedacht hat Iveta Apkalna für diese Aufnahme keinen sakralen Raum gewählt, sondern den Konzertsaal „Latvija“ im lettischen Windau: „Die Klarheit, die ich dort gewinne, lässt jede Note sprechen. Der Nachhall liegt nicht im Raum, sondern in mir.“ In diesem Setting will Apkalna nicht nur Virtuosität zeigen, sondern das Wesentliche der Musik sichtbar machen: die Kraft, Geschichten zu erzählen, Licht auf Erfahrungen zu werfen – und Menschen einander über ihre Seelenlandschaften hinweg zu verbinden.

    Iveta Apkalna schenkt uns mit diesem Album Räume für Gebete, für Stille, für Erinnerungen – und für einen inneren Nachhall, der noch lange klingt.
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